Unruhe – Rückzug oder weitermachen

was auch immer dein Weg ist , gehe ihn…

Seit gestern steht die Welt wieder still, wir sind fassungslos , erstarrt, ängstlich, hilflos, entsetzt, traurig….

Die einen haben Angst, nun Bilder von ihrer Werken der Selbständigkeit zu zeigen, ihre Läufe oder andere sportliche Bilder zu posten, den Geburtstag ihres Lieblingsmensch zu zeigen, neue Backwerke oder oder oder.
Bilder, auf denen man Glück und Lachen sieht. Es gibt Menschen, die darunter schreiben „wie kannst du nur“ , andere die sagen „zeig mir mehr, um mich abzulenken“

Und ich bin ja eher immer eine „stillere“ Person, wenn es um solche Dinge geht, sei es die Pandemie, sei es dieser schreckliche Krieg nun, sei es Politik allgemein oder oder oder – ich zieh mich dann erst einmal für mich zurück und versuche zu atmen.

Ich habe mir in der Pandemie wirklich irgendwann abgewöhnt, jede noch so kleine Nachricht zu lesen oder mir anzuhören – im Auto höre ich Musik via Spotify oder Podcasts deshalb und im TV am liebsten wenn Netflix – denn sonst werde ich verrückt. Dazu gehöre ich ja eher zu den Hochsensiblen und da mögen wenige verstehen, warum man erst einmal „ruhiger“ wird oder eben so reagiert, wie man reagiert.

Trotz alle dem poste ich ein paar wenige meiner Werke weiterhin bei Insta , denn trotz allem muss ich Geld verdienen um Motte und mich zu ernähren, muss meine Selbständigkeit wachsen lassen, muss oder möchte mich dann eben auch ablenken.

Und ich nehme mir dazu aber auch das Recht eben so egoistisch zu sein und das Handy wegzulegen, wenn mir danach ist, eben keine Nachrichten zu schauen, eben einfach mal ein paar Tränen alleine laufen zu lassen , weil einem alles zu viel wird.

Ich war und bin ein wirklich sehr optimistischer Mensch und auch in diesen 2 Jahren der Pandemie gab es nicht viele Tage, die „dunkel“ waren, aber es kostet alles einfach so viel Kraft, die niemand sieht – stark sein für die Kinder, stark sein für die Außenwelt, stark sein, um alles zu schaffen, lächeln, damit niemand dahinter schauen kann und daher merke ich seit langem auch, wenn die Akkus eben auf Reserve laufen – gestern hab ich es beim Training gemerkt, denn selbst 50% weniger Gewicht waren zu anstrengend , kleine Worte oder Gesten verletzten mich und somit wird der Fokus dieses Wochenende auf dem „Guten“ liegen, auf eine ruhige Zeit für Motte und mich, auf ein Durchatmen ohne Probleme zu wälzen, auf ein Schokokeks-, Nutellabrot-, Naschkram-in-Mengen-Zuckerkonsum-ohne-nachzudenken-Tag auf dem Sofa mit Netflix, Kerzen und dicker Kuscheldecke. Natürlich ist man in Gedanken immer wieder bei den vielen russischen und ukrainischen Menschen und hofft einfach nur, dass dieser Alptraum aufhört.

Und am allerliebsten würde ich genau dort sein, wo ich bei diesem wundervollen Bild war – das war in Ostfriesland und dieser Morgen war sooooo magisch mystisch zauberhaft wundervoll als ich früh morgens los und mit meiner Laufrunde gestartet bin – dieser Lauf war eher ein „ich muss das alles mit der Kamera festhalten Lauf“ – aber da Motte ein wenig kränkelt, wird diese spontane Idee leider nichts – aber bald und dann hoffentlich für mehrere Tage – bis dahin schaue ich mir heute noch unsere Nordseebilder an und genieße jetzt erst einmal einen Kaffee und heute abend evtl. mal ein Gläschen Wein (schon lange nicht mehr gemacht)

Habt ein wunderschönes Wochenende ihr Lieben und passt auf euch auf

Wie geht es euch gerade?

herzlichst Eure Gaby

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